Carolinencampus Bochum

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Schulprofil

Die Carolinenschule ist die einzige bilinguale Grundschule (Deutsch und Englisch) in Bochum. Von Anfang an werden die Grundschülerinnen und -schüler von einer deutschen Lehrkraft und einem englischen Muttersprachler unterrichtet. Rund 160 Schülerinnen und Schüler aus vielen verschiedenen Nationen lernen an unserer Schule nach den Lehrplänen des Landes NRW. Die Carolinenschule ist eine anerkannte Ersatzschule in privater Trägerschaft und als gebundene Ganztagsschule konzipiert. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern von der 1. Klasse bis zum Abitur eine moderne und werteorientierte Ausbildung. Ab August 2017 wird unser durchgängiges Konzept um eine bilinguale PreSchool ergänzt. In der Grundschule ist ein internationales Team von 23 ambitionierten Mitarbeitern verantwortlich für den Lernerfolg und das Wohlergehen unserer Schülerinnen und Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler.

Pädagogisches Konzept

Der zentrale Aspekt unseres Schulprogramms ist, die natürliche Lernfreude und Selbstmotivation unserer Schülerinnen und Schüler zu erhalten und zu fördern. Unsere Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind wissbegierig ist und gerne lernen möchte. Die Carolinenschule bietet eine anregende, respektvolle und moderne Ausbildung der Schülerinnen und Schüler, die danach strebt, der jeweiligen individuellen Persönlichkeit gerecht zu werden. Die Förderung jedes einzelnen Kindes mit seinen Stärken und Schwächen, Talenten und Neigungen ist unser zentrales Anliegen. Daher erfolgt die Planung und Durchführung des Unterrichts auf der Basis der jeweiligen individuellen Anforderungen der verschiedenen Lerntypen.
Die Jahre in der Grundschule sind eine essentielle Zeit für die Entwicklung eines Kindes. Unser Schulprogramm ist so angelegt, dass diese Zeit genutzt wird, um die natürliche Lernfreude der Kinder zu erhalten und zu fördern, um den kindlichen Entdeckerdrang zu fördern und um Talente zu entdecken. Zentrale Kompetenzen, die für den weiteren schulischen Erfolg nötig sind, werden im Laufe der Grundschulzeit vermittelt.

Individuelle Lernförderung

„Jedes Kind kann lernen. Aber nicht am gleichen Tag und nach der gleichen Methode.“

In den ersten Schuljahren wird die Basis für eine erfolgreiche Schullaufbahn gelegt. Zentraler Aspekt des pädagogischen Leitbildes der Carolinenschule ist, die Leistungen jedes einzelnen Kindes wahrzunehmen und zu würdigen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen so weit wie möglich ihren Stärken und Schwächen entsprechend gefördert und gefordert werden, um ihnen auf diese Weise ihre individuellen Lernwege zu öffnen. Diese Ziele erreichen wir mit einem balancierten und strukturierten Unterrichtsprogramm, das nicht auf kurzfristige, oberflächliche Lernerfolge sondern den langfristigen akademischen und individuellen Erfolg ausgereichtet ist.
Neben der Förderung der akademischen Fähigkeiten ist die Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden Kindes integraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Die positive Entwicklung der sozial-emotionalen Bereiche ist eng mit schulischem Erfolg verknüpft. In Verbindung mit der durch das immersive Erlernen der englischen Sprache und der durch unsere multinationale Schülerinnen und Schüler- und Lehrerschaft kulturellen Vielfalt werden die Kinder vorbereitet für eine Zukunft in einer zunehmend globalen Welt.
Das durchgängige Schulkonzept von der Grundschule bis zum Abitur ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine in sich geschlossene und kontinuierliche Schulzeit bis zum weiterführenden Abschluss.
Kleine Lerngruppen mit in der Regel 20 Kindern pro Klasse werden von einer Lehrerin / einem Lehrer mit 2. Staatsexamen und einem Native Speaker unterrichtet. Diese Voraussetzungen bieten, kombiniert mit einer Unterrichtszeit, die über das vorgeschriebene Stundensoll hinausgeht und wie sie nur eine Schule mit gebundenem Ganztag bieten kann, ideale Möglichkeiten, individuell auf jedes Kind und seine Bedürfnisse einzugehen.
Integraler Bestandteil des Unterrichts, der die Persönlichkeit jedes Kindes respektiert, sind auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse und Entwicklungsschritte ausgerichtete Arbeitspläne und Projektarbeiten, sowohl für die Gruppe als auch für einzelne Kinder. In heterogenen Lerngruppen mit individuellen Stärken- und Förderprofilen lernen die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Grundschulzeit verschiedenste Arbeits- und Sozialformen kennen. Dabei ändert sich die Rolle jedes einzelnen Kindes abhängig von der Situation und dem Lernschwerpunkt. Die Kinder erfahren, wie sie ihren persönlichen Beitrag für die Gruppenarbeit leisten und lernen sowohl, sich in das Team zu integrieren als auch die Führungsrolle zu übernehmen. Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen wird so in der Gemeinschaft der Klasse zum Gewinn.

Bilingualer Immersions-Unterricht

Wissenschaftlich nachgewiesen gilt Immersion (Eintauchen, Sprachbad) als das mit Abstand erfolgreichste Sprachlehrverfahren. Die Sprache wird wie eine zweite Muttersprache aufgenommen und erlernt. Beim lmmersions-Unterricht ist Sprache nicht – wie sonst üblich – Gegenstand des Lernens, sondern sie wird als reales Mittel der AlItagskommunikation eingeführt und verwendet und als Arbeitssprache zur Vermittlung der Inhalte möglichst vieler Fächer eingesetzt. Damit werden für die Schülerinnen und Schüler zahlreiche authentische Kommunikationssituationen geschaffen, in denen sie die englische Sprache verstehen und anwenden müssen.
Je mehr solche authentischer Anforderungen im Laufe ihrer Schullaufbahn an die Kinder gestellt werden und je früher das geschieht, umso erfolgreicher entwickelt sich ihre fremdsprachliche Kompetenz. Gerade beim Spracherwerb – egal ob von Mutter- oder Fremdsprache – bemisst sich sichtbarer Lernerfolg auch daran, in wie weit ein Kind in der Lage ist, das Gelernte in einen Kontext zu setzen und in einer konkreten Situation auch außerhalb der Unterrichtssituation anzuwenden.
Immersionsunterricht wird in vielen Ländern der Welt (wie Kanada, Finnland, Belgien) bereits seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert; Kinder, die sich auf diese Weise eine Zweitsprache angeeignet haben, weisen ein wesentlich höheres Sprachniveau als bei herkömmlichem Unterricht auf. Studien haben gezeigt, dass sich dieser Fremdsprachenerwerb auch positiv auf die muttersprachliche Kommunikation sowie die kognitive Entwicklung der Kinder auswirkt.
Durch den täglichen Gebrauch vom 1. Tag des 1. Schuljahres und die authentische Sprachsituation durch den Einsatz von Muttersprachlern tauchen die Kinder in der Carolinenschule in die Sprache Englisch ein. In jeder Klasse sind eine Lehrerin / ein Lehrer und ein Native Speaker tätig, die jeweils in ihrer Muttersprache mit den Kindern kommunizieren.
Was aber geschieht, wenn im Laufe der Grundschulzeit Quereinsteiger in die Klassen kommen oder Kinder aus nicht-bilingualen Kitas in das 1. Schuljahr eingeschult werden? Kinder mit geringen oder ohne englischsprachige Vorkenntnisse aus nicht bilingualen Kitas oder Schulen holen den Entwicklungsvorsprung erfahrungsgemäß problemlos auf. Voraussetzung hierfür ist genügend Zeit und Intensität des Immersionsunterrichts. Durch den Unterricht mit den Native Speakers und die zusätzliche Förderung in den Vertiefungsstunden werden Quereinsteiger gefördert. Auch die Mitschülerinnen und -schüler spielen eine große Rolle; sie können, besonders in den höheren Klassen, als „Mentoren“ fungieren.

Toben macht schlau

Unter dem Motto „Toben-macht-schlau“ soll dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entsprochen werden. Je mehr die Kinder sich bewegen, umso besser lernen sie. In allen Klassenstufen sorgt daher ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm für den notwendigen Ausgleich zu konzentrierten Lernen. Gefördert werden dabei auch Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Konfliktfähigkeit sowie faires, sportliches Verhalten. Die regelmäßige Einbindung von Sport und Bewegung und ergänzende Bildungsangebote am Nachmittag werden dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht; die AGs bieten eine gute zusätzliche Möglichkeit, die individuellen Talente und Vorlieben der Kinder zu fördern.
Bewegung bildet und Bildung bewegt.

Durchgängigkeit

Nach der Grundschulzeit schließen sich die Sekundarstufen I + II bis hin zum Abitur an. Dieses durchgängige Schulkonzept von Klasse 1 bis zum Abitur ermöglicht den jungen, sich entwickelnden Persönlichkeiten eine in sich geschlossene und harmonische Schulzeit von der Grundschule bis zum jeweiligen Schulabschluss. Gemeinsames Ziel beider Schulen ist, die jungen Menschen so zu bilden und ihre Ich-Identität so zu stabilisieren, dass sie die Anforderungen des privaten und beruflichen Lebens erfolgreich meistern können.
Wie der Schulstart nach dem Kindergarten ist auch der Übergang zur weiterführenden Schule ein Meilenstein im Leben jedes Kindes. Es bedeutet eine große Umstellung für unsere Schülerinnen und Schüler, die aus einer auf einen Klassenraum und wenige Lehrkräfte zentrierten Situation kommen. Die Auffächerung des Curriculums um viele weitere Fächer, der Raumwechsel zwischen den Stunden, die Ausweitung des Lehrerteams ist für die Schülerinnen und Schüler in der 5. Klasse am Anfang eine große Herausforderung. Hinzu kommt, dass die Leistungsanforderungen mit dem Übergang in die Sekundarstufe ansteigen. Damit dieser Schritt so natürlich und erfolgreich wie möglich vonstattengeht, bereiten unsere Lehrerinnen und Lehrer die Viertklässler und Eltern optimal vor.
Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, im Unterricht der Carolinen Gesamtschule zu hospitieren und lernen dabei vor allem die Fächer kennen, die nicht zum Curriculum der Grundschule gehören. Mehrmals im Jahr gibt es gemeinsame Veranstaltungen von Grund- und Gesamtschule wie den Weihnachtszauber. Hier haben die Grundschulkinder die Möglichkeit, die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schule in entspannter Umgebung kennenzulernen.

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