Blick ins Klassenzimmer: Blackout Poetry (Q2)

Blackout Poetry – Englisch GK Q2

Gedichte kommen im Klassenzimmer nicht immer gut an. Moderne Gedichte schon gar nicht: sie sind abstrakt, folgen keinem typischen Schema, haben keinen Reim, keine Strophen und sind voller Metaphern, die man nur schwierig erkennt. Moderne Gedichte zu schreiben scheint unmöglich. So dachte auch der Englisch GK der Q2 – zumindest, bis sie in dieser Woche eine andere Art und Weise kennen lernten, wie man kreativ dichten kann: Blackout Poetry.

Terry Pratchett, „Mort“

Bei der Blackout Poetry arbeitet man mit einer Vorlage, in unserem Fall einer Seite aus verschiedenen zeitgenössischen und klassischen Roman. Nachdem man den Text gelesen hat, legt man ein Thema für sein Gedicht fest. Dann werden aus dem Originaltext Wörter ausgesucht, aus denen dann ein Gedicht entsteht. Der Rest wird (schwarz) durchgestrichen. Die Kreativität darf natürlich auch nicht zu kurz kommen: passend zu dem gewählten Thema darf der Text auch mit Zeichnungen verziert werden.

Suzanne Collins, „The Hunger Games“

Die Themen, die sich die Schülerinnen und Schüler aussuchten, waren ebenso vielfältig wie die literarischen Vorlagen: es reichte von Liebe über Tod bis zu Drogen und Zeitreisen.

Jane Austen, „Stolz und Vorurteil“

Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß am Dichten und am kreativen Gestalten ihrer Vision.

James Fanco, „Palo Alto“

Bei manchen zeigten sich sogar bisher nicht bekannte Talente in der Dichtkunst, die zukünftig dingend gefördert werden sollten!

F. Scott Fitzgerald, „The Great Gatsby“

Die Ergebnisse sind sowohl visuell als auch inhaltlich sehr gut geworden!

Audrey Niffenegger, „The Time Travelers Wife“

(A. Teufel)